News aus den Hochschulen

21.05.2015: Diese Woche mit dem neuen MOOC-Netzwerk „MOOChub“, dem Uhrenverbot in Prüfungen an der Uni Bern, einem Anwendungsbeispiel für E-Portfolios aus Freiburg, der Weiterführung des Projekts pb21.de, zwei Interview-Videos zu E-Learning-Themen und einem Onlinekurs zu Sprachtechnologien der Uni Zürich.
Quelle: mooin.
oncampus.de

FH Lübeck und Grazer Hochschulen gründen MOOC-Netzwerk
Unter dem Namen MOOChub haben sich die Lübecker MOOC-Plattform mooin und das Grazer Angebot imoox zusammengetan, um eine bessere Übersicht aller MOOC-Angebote zu bieten, gemeinsame Zertifizierungsstandards zu entwickeln und Forschungsergebnisse auszutauschen. Der Zusammenschluss hat zum Ziel „Synergien zu nutzen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine breitere Vielfalt an Kursangeboten zentral anzubieten”. MOOChub sieht sich als Unterstützer von Open Educational Resources und möchte aktiv helfen, diese zu verbreiten.
Quelle: mooin.oncampus.de

Universität Bern verbietet Uhren in Prüfungen
Da Smartwatches kaum von herkömmlichen Uhren zu unterscheiden sind, fordert die Universität Bern mittlerweile alle Studierenden dazu auf ihre Armbanduhren in Prüfungen abzulegen. Aufgrund des Internetzugangs der Smartwatches oder speziellen Apps zum Schummeln in Prüfungen wie “ConTest” könnten faire Verhältnisse in Prüfungssituationen nicht mehr gewährleistet werden. Damit gesellt sich die Universität Bern in eine Reihe von Hochschulen, die das Tragen von Uhren in Prüfungen nicht dulden.
Quelle: srf.ch

Quelle: uni-freiburg.de

Anwendungsbeispiel E-Portfolios: Wissenschaftsethik an der Uni Freiburg
Das Ethnisch-Philiosophische Grundlagenstudium (EPG) an der Universität Freiburg soll zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern ein ethisch reflektiertes Wissenschaftsverständnis vermitteln. Dabei stehen die Lehrenden vor allem der Herausforderung gegenüber, den Zugewinn an ethischer Kompetenz bei den Studierenden auch nachweisen zu können. Zu diesem Zweck wurde im Rahmen einer Lehrveranstaltung mit E-Portfolios gearbeitet. Dabei sollten die Studierenden ihren Wissenszuwachs und die Ergebnisse ihrer ethischen Reflexion anhand individueller Schwerpunkte dokumentieren, was den Kompetenzgewinn laut der Dozentin eindrücklich zeigte.
Quelle: uni-freiburg.de

Quelle: bpb.de

Weiterführung des Projekts pb21.de
Seit Februar 2015 befindet sich der Projektblog pb21.de zu Web 2.0 in der politischen Bildung im Archivmodus. Das Projekt wurde gemeinsam mit werkstatt.bpb.de realisiert, deren Seite nun die als neue Plattform der beiden Kooperationspartner dient. Unter dem Dach der bpb soll hier weiterhin das Thema „Digitale Bildung” im Fokus stehen und an die Inhalte auf bpb.de angeknüpft werden. Der neue Blogkanal ist seit einigen Tagen online und startete mit dem ersten Themenschwerpunkt zur „Kultur des Teilens”.
Quelle: pb21.de

Quelle: stifterverband.info

Interview-Videos thematisieren E-Learning-Trends
Ein neues Interview-Video des Stifterverbands beschäftigt sich mit Serious Games als ernstzunehmende Methode der Wissensvermittlung und mit den Vorbehalten vieler Lehrender. Linda Breitlauch stellt unter anderem die Vorteile intrinsischer Motivation durch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit beim Spielen heraus. Außerdem veröffentlichte Educause kürzlich ein Interview mit ihrer Geschäftsführerin Diana Oblinger, die eine Reihe von Aspekten anspricht, die zukünftig im Bereich der digitalen Bildung eine Rolle spielen werden. Beispielsweise betont auch sie die Potenziale interaktiver und immersiver Lernumgebungen.
Quelle: YouTube-Kanal des Stifterverbands, YouTube-Kanal von Educause

Quelle: uzh.ch

MOOC der Uni Zürich vermittelt sprachtechnologische Methoden
Anfang dieser Woche ist der MOOC „Sprachtechnologie in den Digital Humanities” der Universität Zürich auf coursera gestartet. In sechs thematischen Modulen soll den Teilnehmern die wichtigsten Konzepte und Probleme bei der Digitalisierung und Annotation von geschriebenen Texten näher gebracht und relevante Technologien und Werkezuge vorgestellt werden. Der Arbeitsaufwand des sechswöchigen Kurses in deutscher Sprache liegt bei etwa 2 Stunden pro Woche.
Quelle: coursera.org

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Gepostet von: mwolf
Kategorie: News aus den Hochschulen

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