News aus den Hochschulen

17.08.2016: Diese Woche u.a. mit einen E-Learning-Weiterbildungskurs der HS Flensburg für südafrikanische Universitäten, dem Programm zur Tagung „Digitales Lehren und Prüfen" an der Hochschule der Medien in Stuttgart und einer Studie zur Beeinflussung der Auslandsmobilität von Studierenden durch digitale Lehrformate.
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Train the (E-)Trainer: Hochschule Flensburg kooperiert mit südafrikanischen Universitäten

Die Hochschule Flensburg hat einen E-Learning-Weiterbildungskurs für südafrikanische Partnerhochschulen entwickelt. Das Programm “Train the Trainer“ bietet den teilnehmenden Universitäten Workshops, die im Rahmen des von der EU geförderten Projekts „Energy Efficiency in Southern Africa“ konzipiert wurden. Erste Interessenten sind die Vaal University of Technology (VUT) in Vanderbijlpark und die Cape Town University of Technology (CPUT) in Kapstadt. Das Projekt dient dazu, Lehrenden und Lernenden die Möglichkeiten des E-Learnings wie z.B. Videokonferenzen oder Chats zu erläutern. Entwickelt wurde das Konzept von der E-Learning Service-Einheit (ELSE) der Hochschule Flensburg.
Quelle: hs-flensburg.de

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Hochschule der Medien gibt Programm zur Tagung „Digitales Lehren und Prüfen” bekannt

Die Tagung „Digitales Lehren und Prüfen - bewährte Lösungen und neue Herausforderungen“ der Hochschulföderation SüdWest findet in diesem Jahr am 14.Oktober an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart statt. Nun hat die HdM das geplante Programm für die Veranstaltung veröffentlicht. Zur Diskussion neuer Herausforderungen im E-Learning sollen innerhalb verschiedener Vorträge und Podiumsdiskussionen u.a. Erfahrungen über die Nutzung von E-Klausuren, zum Inverted-Classroom-Konzept oder bezüglich des Einsatzes von Smartphones in der Hochschullehre ausgetauscht werden. Außerdem sollen bewährte Lösungen verschiedener Hochschulen, etwa beim interaktiven Lernen mit Multitouch-Anwendungen oder im Bereich Blended Learning, vorgestellt werden.
Quelle: hdm-stuttgart.de

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HFD-Studie: Digitalisierung kann Auslandsmobilität von Studierenden erhöhen

Eine Studie im Auftrag des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) hat ergeben, dass das Interesse von Studierenden an einem Auslandsstudium durch verbesserte digitale Angebote gesteigert werden kann. Zwei Drittel der Befragten sprachen sich für eine Datenbank aus, die bereits im Vorfeld Auskunft darüber geben soll, welche der im Ausland angebotenen Kurse auch an der heimischen Hochschule anerkannt werden. Zudem wünscht sich knapp die Hälfte der Studierenden, auch im Ausland Online-Prüfungen oder -Seminare der eigenen Hochschule wahrnehmen zu können. Insbesondere die Möglichkeit der Prüfungsteilnahme beeinflusst die Studierenden in ihrer Entscheidung für oder gegen ein Auslandsstudium. Durchgeführt wurde die Studie vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).
Quelle: hochschulforumdigitalisierung.de

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Lernmanagementsystem ILIAS verbessert Testnavigation

Für die kommende Version des Lernmanagementsystems ILIAS wird derzeit die Testnavigation weiterentwickelt und an die Anregungen der ILIAS-Community angepasst. In ILIAS 5.2. soll für Lernende die Möglichkeit bestehen, innerhalb der Tests frei zu navigieren und die Reihenfolge zur Beantwortung der Fragen selbst festzulegen. Möchten Lernende von einer Frage zur nächsten übergehen, muss die eingegebene Antwort entweder gespeichert oder verworfen werden. Um einen Überblick über die bereits beantworteten Fragen zu gewährleisten, markiert das System diese in einer kleinen Box am Seitenrand. In der Vorgänger-Version wurden Fragen bereits als beantwortet gewertet, sobald der Nutzer den „Weiter“-Button getätigt hatten. Dabei war es irrelevant, ob der Teilnehmende die Frage nur gelesen oder tatsächlich auch beantwortet hatte.
Quelle: ilias.de

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Australische Universitäten laden zu E-Portfolio-Webinar ein

Das „ePortfolio Australia Organising Committee“ bietet zum zweiten Mal in diesem Jahr ein offenes Webinar zur E-Portfolio-Arbeit an. Unter dem Thema „Supporting educators to use porfolios“ erläutern Mitglieder verschiedener australischer Universitäten inwiefern sie ihre Lehrenden bei der Nutzung von E-Portfolios unterstützen. Das Online-Event findet am 30. August 2016 statt. Interessierte können sich kostenlos anmelden. Auch für 2017 plant das Kommitee  kostenlose Webinare. Themenvorschläge können bereits jetzt eingereicht werden.
Quelle: eportfoliosaustralia.wordpress.com

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Studie an der TU Dresden erhebt Nutzung von Webanwendungen durch Studierende

Eine Studentin der TU Dresden hat im Rahmen ihrer Masterarbeit am Institut für Kommunikationswissenschaften und gemeinsam mit dem Medienzentrum eine Studie zur Nutzung von onlinebasierten Anwendungen im Studium durchgeführt. Rund 1240 Studierende der TU Dresden nahmen an der Befragung teil. Die Studie ergab, dass Wikipedia und Content-Sharing-/Cloud-Dienste die beliebtesten Anwendungen darstellen. Dabei nutzen Studierende die verschiedenen Anwendungen eher passiv, einzig in Gruppen innerhalb sozialer Netzwirke nehmen die Befragten die Kommentarfunktion in Anspruch. 89% der Studierenden arbeiten mit dem Lernmanagementsystem OPAL, das an der TU Dresden verwendet wird. Dabei wird das LMS hauptsächlich genutzt, da es so vorgeschrieben ist. Weitere Motive für die Nutzung von Webanwendungen sind vorwiegend freizeitbezogen, wie z.B. die Kontaktpflege zu und die Zusammenarbeit mit Kommilitonen/innen.
Quelle: elearning-tu-dresden.blogspot.de

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Gepostet von: aguet
Kategorie: News aus den Hochschulen

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