News aus den Hochschulen

14.12.2016: Diese Woche u.a. mit der Strategie der Kultusministerkonferenz zu „Bildung in der digitalen Welt“, der Suche nach einer gemeinsamen Lösung für digitale Semesterapparate, dem geplanten Zentrum für Internetforschung von NRW-Universitäten und dem „E-House“ der Ostbayrischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden.
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KMK-Strategie zu „Bildung in der digitalen Welt” veröffentlicht

Die Kultusministerkonferenz (KMK) und somit alle 16 Bundesländer präsentierten vergangene Woche eine gemeinsame Strategie bezüglich des digitalen Wandels. Die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ sieht vor, dass die Länder die Verbesserung der digitalen Medienkompetenzen insbesondere von Schülerinnen und Schülern noch stärker fördern. Bis 2021 sollen in weiterführenden Schulen eine digitale Lernumgebung und Internetzugang im Unterricht zur Verfügung stehen. Die Strategie basiert auf der Schulleistungsstudie „International Computer and Information Literacy Study“ der TU Dortmund und der Universität Paderborn aus dem Jahr 2013. Auch auf Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird investiert: Rund 17,6 Milliarden Euro sollen 2017 in Bildung und Forschung fließen, das ist rund eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Auch hier stehen einige Maßnahmen auf der digitalen Agenda des BMBF: die Förderung von Forschungs- und Technologieentwicklung, das Programm „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ sowie die Aufstockung der Forschungsmittel für die Hightech-Strategie.
Quelle:
idw-online.de und bmbf.de

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VG Wort sucht gemeinsame Lösung für digitale Semesterapparate

Nach den Weigerungen vieler Hochschulen, dem neuen Rahmenvertrag der VG Wort zuzustimmen, gibt es neue Entwicklungen bezüglich der Umsetzung des Vertrags. Die VG Wort teilte in einer Pressemitteilung mit, dass sie gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz und der Kultusministerkonferenz eine Arbeitsgruppe beauftragt habe. Ziel sei eine einvernehmliche Lösung für den Umgang mit dem Urheberrecht im Hochschulkontext. Die Arbeitsgruppe soll noch vor Jahresende 2016 einen Lösungsvorschlag vorlegen, um eine nahtlose Nutzung der digitalen Semesterapparate an den Hochschulen zu gewährleisten. Zunächst ist eine Übergangslösung geplant. Eine praktikable dauerhafte Lösung zur Umsetzung des Urteils vom Bundesgerichtshof soll bis zum 30. September 2017 erfolgen.
Quelle:
vgwort.de

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NRW-Universitäten gründen Zentrum für Internetforschung

Die Universitäten Bochum, Düsseldorf, Bonn und Münster sowie das Grimme-Institut in Marl gründen ein “Center for Advanced Internet Studies” (CAIS). Das CAIS startet 2017 in Bochum seine Arbeit, um gesellschaftliche Folgen der Digitalisierung zu erforschen. Mit dem CAIS sollen Kompetenzen zur Forschung im Bereich des digitalen Wandels gebündelt und ein aktiver Austausch ermöglicht werden. Das Wissenschaftsministerium fördert das CAIS mit insgesamt knapp drei Millionen Euro über drei Jahre. Eine Weiterförderung für zwei weitere Jahre ist bereits in Aussicht gestellt.
Quelle:
wissenschaft.nrw.de

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OTH Amberg-Weiden baut „Zentrum für digitale Kompetenz“ auf

Die Ostbayrische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden baut ein sogenanntes “E-House” auf, das sich als Zentrum für digitale Kompetenz mit Bildung, Forschung und Entwicklung im Bereich der Digitalwirtschaft beschäftigen wird. Es beherbergt ab 2017 auch eines von sechs Lernlaboren des Fraunhofer-Instituts. Die Lernlabore bieten verschiedene Module an und sollen Führungskräfte aus Industrie und öffentlicher Verwaltung in puncto E-Learning und IT-Sicherheit qualifizieren. Bis zur geplanten Fertigstellung des E-House im September 2017 soll die Arbeitsgruppe Fraunhofer in einem anderen Gebäude der OTH unterkommen. Das Fraunhofer-Lernlabor steht als erstes Unternehmen für das E-House fest.  
Quelle: checkpoint-elearning.de

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Vortragsaufzeichungen und Interviews zur Campus Innovation 2016 online

Die Campus Innovation 2016 und der Konferenztag Digitalisierung von Lehren und Lernen fanden am 17. und 18. November diesen Jahres in Hamburg statt. Unter dem Motto „Change: Wissensarbeit der Zukunft – digital und kollaborativ oder: Wie lernen und arbeiten wir übermorgen?“ standen Keynotes, Fachvorträge, Diskussionen, Workshops und Postersessions auf dem Programm. Die Aufzeichnungen der einzelnen Vorträge sind ab sofort auf dem podcampus-Channel des Veranstalters Multimedia Kontor Hamburg zu finden. Dort wurden zudem Video-Interviews mit Referenten und Referentinnen der Veranstaltung sowie eine Bildergalerie mit Impressionen veröffentlicht. Die nächste Gemeinschaftsveranstaltung von Campus Innovation & Konferenztag ist für den 23. und 24. November 2017 im Curio-Haus Hamburg angesetzt.
Quelle: mmkh.de

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Smarthome, Suchmaschine, CSS und mehr: das neue MOOC-Programm des Hasso-Plattner-Instituts    

Das Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam hat sein Angebot an Massive Open Online Courses (MOOCs) für das kommende Jahr auf seiner Plattform openHPI veröffentlicht. Der erste Kurs „Web-Technologien“ im neuen Jahr schafft Grundlagen der wichtigsten Basistechnologien URI, HTTP, HTML und CSS. Weitere Themen sind: “Embedded Smart Home“, “Mainframes“ oder „Wie funktioniert eine Suchmaschine?“. Insgesamt sind bisher zehn Kurse für das Jahr 2017 angesetzt. Die kostenlosen MOOCs der Plattform beinhalten z. B. Lernvideos, interaktive Selbsttests, Tutorials oder praktische Übungen.
Quelle: open.hpi.de

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Gepostet von: aguet
Kategorie: News aus den Hochschulen

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