vitero

Durchführung von Webkonferenzen bzw. Online-Meetings, vor allem in kleinen und mittelgroßen Gruppen.
vitero steht für virtual team room und ist eine internetbasierte, modular aufgebaute Anwendung zur Durchführung virtueller Meetings und Trainings.

Konferenzen/Meetings werden in vitero durch das Konzept virtueller Räume abgebildet und als solche angelegt. Nach dem Start der Anwendung und dem Betreten eines Raums kann ein eigener Avatar per Mausklick an einem virtuellen Konferenztisch Platz nehmen (Tischmetapher). Am Kopf dieses Tisches befinden sich ein Moderator- sowie ein Co-Moderator-Platz. Moderator und Co-Moderator sind gegenüber den anderen Teilnehmenden mit zusätzlichen Rechten ausgestattet. Beispielsweise können sie einem Teilnehmenden das "Rederecht" einräumen. Die Vergabe dieses Rechts wird durch Drag & Drop eines roten Mikrofon-Icons hin zum bzw. weg vom Platz eines potenziellen Redners sichtbar gemacht.

Moderator- und Co-Moderator-Platz können, sofern sie nicht schon belegt sind, auch durch die Teilnehmenden eingenommen werden. Auf diese Weise können verschiedene Personen die Moderatorfunktion ausüben. Dies bietet sich z.B. an, falls die Kompetenzen zu bestimmten Themen in der Gruppe unterschiedlich verteilt sind.

Vorteile

  • Konferenzen/Meetings lassen sich aufzeichnen (AVI-Format)
  • Ein eingebettetes Notiz-Fenster ermöglicht das private Mitschreiben wichtiger Konferenz-/Meeting-Details. Dies ist nützlich, falls ein Sitzungs-Protokoll erstellt werden soll.
  • Privater Chat möglich
  • Einfaches Gesten-System (Ja, Nein, Wortmeldung, Nicht ansprechbar etc.) zur visuellen Kommunikation in Form von anklickbaren Icons vorhanden
  • Einfacher Chat zur Erzeugung von Sprechblasen über dem eigenen Avatar; erlaubt textuelle Kommentare, Zwischenrufe etc.
  • Plätze um den Konferenztisch lassen sich unterschiedlich anordnen, sodass verschiedene reale Gesprächssituationen simuliert werden können
  • Neben der singulären Vergabe des "Rederechts" können auch alle Mikrofone hörbar geschaltet werden
  • Durch Application Sharing lassen sich lokal ausgeführte Anwendungen mit anderen Teilnehmenden teilen
  • An einem vitero-Meeting können bis zu 40 Personen plus ein Moderator teilnehmen; bis zu 1000 Personen lassen sich in der Rolle eines Zuschauers (ohne Redemöglichkeit) hinzufügen
  • "Web Service"-Schnittstelle zur Anbindung verschiedener Systeme vorhanden

Nachteile

  • Maximal drei Teilnehmer können gleichzeitig ihr Bild per Webcam senden (Standard, auf Wunsch anpassbar)
  • Geringfügig eingeschränkter Funktionsumfang für Mac-User
  • Es existiert kein Linux-Client, sodass Linux-Benutzer einen Browser zur Teilnahme benötigen. Für diese Browser-Variante gilt:
    • Keine Webcam-Unterstützung
    • Keine Mikrofon-Unterstützung
      (Teilnahme per Telefon möglich)
    • Verändertes GUI ohne Konferenztisch

    Auf mobilen Endgeräten wird vitero ebenfalls im Browser ausgeführt; es gibt keine spezielle App (siehe "Anforderungen").

Beispiele

Das Unternehmen bietet Interessierten die Möglichkeit, an verschiedenen Arten von Produktvorstellungen teilzunehmen. Eine Anmeldung kann unter http://www.vitero.de/deutsch/vitero-testen/ erfolgen. Angeboten werden folgende Varianten:
  • Standard-Testsitzung
  • Testsitzung für Mediatoren
  • Testsitzung für Nutzer mobiler Endgeräte
  • Individuelle Testsitzung (unternehmensbezogen mit authentischen Materialien)
  • Pilotprojekte (ab 2 Monaten Laufzeit, lizenzkostenfrei auf Basis von Beratertagen)

    Einstiegslevel

    vitero ist für Teilnehmende, die keine Moderatorenfunktion ausüben, überwiegend intuitiv bedienbar und kann ohne spezielle Vorkenntnisse genutzt werden. Wie bei jeder Webkonferenz- bzw. Online-Meeting-Anwendung sind aber erste Erfahrungen in puncto Headset und Audioeinstellungen sowie Webcam-Nutzung von Vorteil.

    Hinweise

    Alternativen

    Kompatibilität

    Anforderungen

    Neben einer DSL-Internetverbindung sollte ein Rechner über folgende minimale Voraussetzungen verfügen:

    Windows
    • Pentium III 1 GHz (empfohlen: Pentium IV 1,4 GHz)
    • 512 MB RAM (empfohlen: 1 GB RAM)
    • Grafikkarte mit 16 Bit Farbtiefe (empfohlen: Auflösung von 1280x1024 Pixel und 32 Bit Farbtiefe)
    • Soundkarte und Headset für VoIP oder tonwahlfähiges Telefon
    • Webcam mit USB-2.0-Anschluss, falls eigenes Bild gesendet werden soll
    Mac OS
    • Intel Core 2 Duo 1,86 GHz (empfohlen: Intel Core i3)
    • 1 GB RAM (empfohlen: 2 GB RAM)
    • Grafikkarte mit 16 Bit Farbtiefe (empfohlen: Auflösung von 1280x1024 Pixel und 32 Bit Farbtiefe)
    • Soundkarte und Headset für VoIP oder tonwahlfähiges Telefon
    • Webcam mit USB-2.0-Anschluss, falls eigenes Bild gesendet werden soll
    Linux und Betriebssysteme mobiler Endgeräte
    Unter Linux und Betriebssystemen mobiler Endgeräte wird zur Nutzung von vitero ein Browser benötigt. Es existiert kein Linux-Client bzw. keine entsprechende App. Unterstützt werden Chrome, Firefox, Internet Explorer, Opera und Safari.

    Formate

    Videoaufzeichnung: AVI
    Präsentationen: PPT, PPTX, PDF, JPEG, MPEG-3, MPEG-4
    Screenshots: JPEG
    Textprotokoll: TXT

    Plattformen

    • Windows
    • Macintosh

    Technische Voraussetzungen

    Allgemeines

    Getestete Version

    vitero 5.1 in einer moderierten Testsitzung

    Hersteller

    vitero GmbH (http://www.vitero.de)

    Preis

    Die Preise ergeben sich aus dem bestellten Funktionsumfang, für den verschiedene Produktmodelle existieren. vitero-Produkte können in Form eines Serverhostings durch den Hersteller oder die Vergabe von Server-Lizenzen erworben werden, wobei bei der Vergabe einer Server-Lizenz das Hosting durch den Kunden erfolgt und ein Wartungsvertrag besteht.
    Möglich sind
    • raumbezogene Lizenzen, bei denen eine bestimmte Anzahl parallel nutzbarer virtueller Räume vergeben wird,
    • sog. Named-Moderator-Lizenzen, bei denen es sich um namentlich gebundene Einzellizenzen handelt sowie
    • Concurrent-User-Lizenzen, für 100 oder mehr gleichzeitige Benutzer.
    Neben Flatrates gibt es für Geringnutzer eine Prepaid-Variante (Pay per Use).